Tiergestützte Therapie

Hunde waren die ersten tierischen Begleiter des Menschen. Kein anderes Tier hat in den tausenden von Jahren gelernt, in unsere Seele zu blicken und empathisch auf unsere Wünsche und Befindlichkeiten zu reagieren.

Deshalb ist der Hund geradezu prädestiniert, in der Ergotherapie im Team mit seiner Bezugsperson - einem ausgebildeten Ergotherapeuten - eingesetzt zu werden. Grundlage für das tiergestützte Arbeiten ist, dass der Therapeut und sein Hund zusammen eine beim Berufsverband anerkannte Ausbildung zum Therapiebegleithundteam absolviert haben.

Unser Begleithundteam sind Ergotherapeut Nicolas Zywietz und Thorsten. Gemeinsam haben sie im April 2019 die Prüfung durch den TBD e.V. (Berufsverband Therapiebegleithunde Deutschland e.V.) nach der Steinfurter Pädagogik-/Therapiebegleithund-Methode mit Erfolg abgeschlossen.Danach werden Hund und Therapeut so geschult, dass das Tier als Ergänzung und Unterstützung in der Therapie für große und kleine Menschen jeden Alters eingesetzt werden können.Hierbei werden hohe Ansprüche sowohl an den Hund, als auch an den Begleiter gestellt. Es soll eine deutliche Abgrenzung zum sog. Streichel- oder Besuchshund sein, der i.d.R. von Ehrenamtlichen geführt wird und hauptsächlich dem allgemeinen Wohlbefinden dient. Thorsten ist ein zweijähriger Goldendoodle - einem Mix aus Großpudel und Golden Retriever. Er hat das Pudelfell geerbt, was bedeutet, dass er nicht vom jährlichen Fellwechsel betroffen ist. Dadurch können allergische Reaktionen bei Patienten auf ein Minimum begrenzt werden.